0176 / 674 435 64 (Anruf, SMS und Whatsapp) info@right-cosmetics.de Mr. Right

Hilfe bei Neurodermitis

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, mit schubweisem Verlauf, die bei Betroffenen quälenden Juckreiz und entzündliche Prozesse der Haut verursacht. Andere Namen für Neurodermitis sind atopisches Ekzem, atopische Dermatitis oder auch endogenes Ekzem.

Neurodermitis ist nicht ansteckend und lässt sich nicht auf eine typische Ursache zurückführen, sondern wird durch verschiedenste Faktoren beeinflusst. Häufig ist bei Betroffenen jedoch die Hornschicht der Haut zu dünn und bietet nur unzureichenden Schutz vor äußeren Einflüssen wie Reizstoffen und Mikroorganismen. Die Barrierefunktion der Haut ist somit gestört. Man spricht auch von einem Barrieredefekt. Erste Anzeichen der Neurodermitis sind Hautentzündungen und Rötungen, die nässen. Im weiteren Verlauf heilen diese Entzündungen nicht mehr oder nur sehr langsam ab, Knötchen und weitere Rötungen treten auf und oftmals schuppt sich die Haut.

Neurodermitis-Betroffene sind oft auch Atopiker. Für Atopiker kennzeichnend ist eine Neigung zu Allergien und Überempfindlichkeiten. Zudem können bei der Neurodermitis körpereigene (endogene) Krankheitsmechanismen eine Rolle spielen. Auch seelische Prozesse können einen großen Einfluss auf den Verlauf der Neurodermitis haben. Zur Unterstützung der Behandlung haben sich daher Entspannungsverfahren bewährt. Für eine erfolgreiche Behandlung von Neurodermitis ist es entscheidend, dass diese auch in symptomfreien Zeiten weiterläuft, um zukünftige Schübe möglichst zu verhindern oder zumindest abzuschwächen.

Mein Name ist Kerstin Neuenbäumer. Ich bin ausgebildete medizinische Fachangestellte und Fachkosmetikerin mit langjähriger Erfahrung. Außerdem habe ich selbst Neurodermitis, bin jedoch seit Jahren weitesgehend symptomfrei. Ich weiß um den Leidensweg, der oft mit einer entzündlichen Hauterkrankung einhergeht und möchte Ihnen helfend zur Seite stehen.

Kein Hautbild gleicht dem anderen. Jede Behandlung ist daher individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten. Bei chronischen Hautkrankheiten ist die Selbstregulierung der Haut gestört.
Ich versuche, die Ursachen für diese Disharmonie herauszufinden und gebe Ihnen die Werkzeuge an die Hand, die Sie brauchen, um sich wieder wohl in Ihrer Haut zu fühlen.

Ein wichtiger Schritt auf Ihrem Weg zur gepflegten Haut ist die Verwendung der richtigen Pflegeprodukte zuhause. Ich erstelle für meine Kunden individuelle Pflegeprodukte wie Cremes und Masken, in denen statt überflüssiger, potenziell triggernder Inhaltsstoffe genau die Zusätze enthalten sind, die Ihnen helfen.

Lassen Sie sich helfen!

Auf ihrem Weg in ein symptomfreies Leben möchte ich Sie gerne unterstützen. Dabei geht meine Expertise weit über eine hautberuhigende Behandlung hinaus. Ich berate Sie von A bis Z zum Thema Neurodermitis und helfe Ihnen so, Ihre Haut auch zuhause richtig zu pflegen. Zudem befähige ich Sie, Faktoren, die Schübe auslösen, zu vermeiden.

Vor jeder Behandlung empfehle ich ein ca. 30-minütiges unverbindliches Beratungsgespräch mit einer Hautanalyse, um schon im Vorfeld wichtige Fragen zu klären und eine individuelle Behandlungsstrategie mit Ihnen zu erarbeiten.

 

Gratis Beratungsgespräch vereinbaren

Die 5 Schritte zur Lösung

Die Behandlung ist immer vom Betroffenen und seinen individuellen Beschwerden und Voraussetzungen abhängig. Daher wird vor jeder Behandlung zunächst der Zustand der Haut analysiert. Der hier geschilderte Ablauf soll nur einen ersten Eindruck von einer möglichen Behandlung geben.

 

Pflege-Behandlung barrieregestörter atopischer Haut:

  1. Reinigung der Haut mit einer pflegenden Reinigungsmilch ohne tensidische Bestandteile
  2. Gründliches Peeling z.B. mit Linolsäure, Liposomen und Tonerde um tote Hautschüppchen abzutragen
  3. Pflege der Haut mit einem Toner & entspannende Gesichtsmassage
  4. Auftragen einer pflegende Maske zur nachhaltigen Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit
  5. Abschlusspflege

Darüber hinaus berate ich Sie zur richtigen  Heimpflege, um auch langfristig den Allgemeinzustand der Haut zu verbessern und dem Barrieredefekt der Haut entgegenzuwirken. Zusätzlich kann ich Ihnen im Rahmen der Behandlung wertvolle Tipps zur Vermeidung oder Reduzierung Ihrer Triggerfaktoren mit auf den Weg geben.

 

Die häufigsten Fragen bei Neurodermitis

Wie erkenne ich, ob ich Neurodermitis habe?

Um herauszufinden ob Sie an Neurodermitis leiden, sollten Sie immer einen Dermatologen aufsuchen, der die Krankheit eindeutig diagnostizieren und andere Hautkrankeiten ausschließen kann.

Typische Beschwerden, die ein Hinweis auf Neurodermitis sein können, sind trockene Haut und Hautausschläge, verbunden mit starkem Juckreiz. Auch gerötete, geschuppte, schmerzende Haut mit Bläschenbildung oder nässende Entzündungen sind ein charakteristisches Anzeichen. Andere typische Merkmale bei einer Neurodermitis sind doppelte Unterlidfalten, ein blasses Gesicht mit Schatten unter den Augen, trockene und schuppige Haut an Handflächen und Fußsohlen, allergische Reaktionen wie tränende Augen, Heuschnupfen oder Asthma, sowie eingerissene Mundwinkel und Ohrläppchen.
Die Beschwerden sind jedoch hoch individuell und hängen unter anderem vom Alter und vom Verlauf und der Schwere der chronischen Hauterkrankung ab.

Was verursacht Neurodermitis?

Die Veranlagung zur Neurodermitis ist erblich bedingt. Ob die chronische Hauterkrankung tatsächlich ausbricht, hängt jedoch von vielen weiteren Faktoren ab. Zu diesen sogenannten Trigger- oder Provokationsfaktoren zählen zum Beispiel Umwelteinflüsse wie Kälte, Hitze oder Nikotin. Auch Allergene aus der Umwelt wie Tierhaare oder Pollen sowie Nahrungsmittelallergene, aber auch mikrobielle Allergene wie Bakterien, Viren und Pilze können eine Rolle spielen. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Triggerfaktor bei Neurodermitis ist psychischer Stress.

Wann tritt Neurodermitis typischerweise das erste Mal auf?

Besonders häufig tritt die Neurodermitis im Kindesalter auf.
Die Krankheit kann aber auch erst später ausbrechen. Typisch für Erwachsene ist der schubweise Verlauf der Krankheit.

Neurodermitis zählt zum atopischen Formenkreis, zu dem auch Asthma bronchiale und Heuschnupfen gehören. Häufig treten diese Krankheiten gleichzeitig oder im Laufe des Lebens nacheinander auf.

 

Was sind Auslöser für einen Neurodermitis- Schub?

Die Auslöser für einen Neurodermitis-Schub sind genau wie die Triggerfaktoren, die den erstmaligen Ausbruch der Krankheit begünstigen, sehr vielseitig.
Zu den Faktoren zählen unter anderem Allergene in Lebensmittel, Allergene die auf die Haut gelangen oder eingeatment werden, wie z.B. Tierhaare, Pollen, Kot von Hausstaubmilben und irritierende Chemikalien in Kleidung und Reinigungsmitteln. Darüber hinaus kann auch psychischer Stress, zu häufiges Waschen der Haut und die Benutzung von aggressiven Reinigungsprodukten Schübe der Krankheit auslösen. Ein weiterer bekannter Faktor ist die Verwendung von Pflegeprodukten mit Duft- oder Konservierungsstoffen.

Sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Auf jeden Fall! Nur ein Dermatologe kann zweifelsfrei die Diagnose Neurodermitis stellen und gleichzeitig andere Hautkrankheiten mit ähnlichen Symptomen ausschließen.
Zudem kann es während eines Schubs zu starken Entzündungen kommen, wenn aufgrund des Juckreizes Hautpartien aufgekratzt wurden. Durch die so entstandene Lücke in der natürlichen Barriere der Haut können leicht Bakterien, Pilze und Viren eindringen. Solche schwerwiegenden Entzündungen müssen von einem Hautarzt behandelt werden.

Kann man Neurodermitis heilen?

Neurodermitis gilt als nicht heilbar, ist aber behandelbar. Behandelt wird hauptsächlich die charakteristische Hauttrockenheit.
Im schubweisen Verlauf, der sich mit quälendem Juckreiz und entzündlichen Prozessen zeigt, wird mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen behandelt. Zudem wird mit entspannenden Behandlungen dem Stress entgegengewirkt, der bei vielen Betroffenen einen direkten Einfluss auf den Zustand der Haut hat.

Gibt es unterschiedliche Formen der Neurodermitis?

Die Neurodermitis hat verschiedene Symptome. Nicht jeder Betroffene zeigt den gleichen Krankheitsverlauf.

Bei Kindern treten die entzündlichen Stellen häufig im Gesicht, an Hals und Nacken, im oberen Brustbein und Schultergürtel, vor allem aber in den Ellenbeugen und Kniekehlen sowie am Hand- und Fußrücken auf.
Erwachsene haben typischerweise Neurodermitis-Schübe. Aufgrund der wiederkehrenden Schübe verändert sich die Haut. Sie ist gerötet, verdickt, hat ein gröberes Hautrelief, ist trocken und schuppt.

Was kann ich selbst gegen meine Neurodermitis tun?
Ein akuter Schub wird häufig durch Triggerfaktoren ausgelöst. Als Betroffener kann man deshalb vorbeugend versuchen, die entsprechenden Faktoren zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Dazu muss man jedoch zunächst seine persönlichen Auslöser herausfinden.

Empfehlenswert ist es auch, seine Haut kontinuierlich ( auch in symptomfreien Phasen) zu pflegen. Besonders das tägliche Eincremen ist wichtig und stärkt das Hautschutzschild. Man sollte dabei auf Hautpflege achten, die frei von möglichen problematischen Inhaltsstoffen wie Emulgatoren, Konservierungs- und Duftstoffen, Mineralölprodukten, Silikonen und Aminen ist.

Kostenloser Service

Kostenloses WLAN

Heißgetränke, Erfrischungen

Audiovisuelle Entspannungssysteme